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#1 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von Techniker 13.07.2020 09:43

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Ich habe letztens ein Video aus der Schweiz gefunden, welches ich für recht interessant halte. Geht auch ums Klima, welche grundsätzliche Lebensart wird es geben.

#2 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von hadischa 13.07.2020 12:28

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Wo ist das Video?

#3 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von Techniker 13.07.2020 17:27

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Ich werd wohl doch langsam alt, grins.
https://www.youtube.com/watch?v=fKdxIhGH4oo

#4 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von hadischa 13.07.2020 17:44

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Geht doch!

#5 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von OldMan 13.07.2020 21:18

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Hochinteressant.
Aber die Frage "Wie werden WIR in 100 Jahren leben" kann ich jetzt schon exakt beantworten: WIR NICHT. :-) ;-)

OldMan

#6 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von Trapperleise 13.07.2020 23:19

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Ich schließe mich OldMan vollumfänglich an!

#7 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von Semantiker 14.07.2020 12:32

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Habe ein Buch gefunden in dem 1927 beschrieben wurde was in 100 Jahren an

IMG_20200714_0002.jpg - Bild entfernt (keine Rechte) Das ist der Buchtitel. Der Einbnd ist dunkelgrün gefärbtes Leinen.



Der Inhalt des Buches ist einfach toll. Hat man das Hauptproblem die Energiegewinnung und Nutzung als Schwerpunkt der Zukunft erkannt.



Im Teil des Krieges der Zukunft, sind natürlich viele Ecken und Kanten. So wird der Gaskrieg als dass Mittel der Zukunft beschrieben. Tanks und Artillerie sind eingesetzte Technik und die Infanterie hat gassichere Kleidung. Flugzeuge vergasen das gegnerische Hinterland und werden mit Hilfe von Energiewaffen beschossen.|addpics|uxn-a-0b6a.jpg-invaddpicsinvv,uxn-b-d83f.jpg-invaddpicsinvv,uxn-c-d4ee.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

#8 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von Bauleiter 14.07.2020 14:53

Ich muß mal suchen, wo ich mein Sonderheft von "Jugend und Technik" aus 1962/1963 abgelegt habe.
Da war die Welt beschrieben, wie sie in 1990 aussehen wird.

Für mich damals eine unglaubliche Zeitspanne, weil ich dann schon wahnsinnige 47 Jahre alt sein würde.....
Eingetroffen ist eigentlich nichts von dem, was prognostiziert wurde.
Außer einem Fakt: Deutschland war wieder vereint......, allerdings waren die Bedingungen damals anders vorhergesagt worden.....

#9 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von ovmsteff 14.07.2020 15:24

Die Blicke in die Glaskugel sind immer erbaulich. Und richtig- in vielen Dingen liegen die "Seher" oft daneben. Aber: Alles Denkbare wird irgendwann auch machbar. Und manchmal auch das Undenkbare. Erinnere mich an einen Aufsatz, den wir 1980 zur Abi-Vorbereitung schreiben sollten:
"Was uns das nächste Jahrzehnt bringt". Es lagen alle sowas von daneben
Es gibt ja Zukunftsinstitute, wie dieses hier:
https://www.zukunftsinstitut.de/dossier/megatrends/
und was heute noch ein Megatrend scheint, könnte morgen schon als überholt gelten.

Was mir allerdings am Vortrag des Professors gefällt, ist die These, das unser Zutun zur Erwärmung uns vielleicht vor der nächsten Eiszeit ein wenig schützt...

#10 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von OldMan 15.07.2020 19:26

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In den 60ern gab es ein Think Tank Institut (Hudson Institute) in den USA, das von einem gewissen Herman Kahn geleitet wurde. Dieser Name steht dafür, das nichts so eingetreten ist, wie das Institut unter seiner Ägide es eingeschätzt hat. Zitat aus dem "Spiegel" anlässlich seines Todes:"Der gelernte Mathematiker und Physiker betätigte sich als unermüdlicher Prediger der Segnungen des technischen Fortschritts - wobei sein Zukunftsoptimismus allenfalls von der eigenen Leibesfülle übertroffen wurde."

OldMan

#11 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von Trapperleise 15.07.2020 20:16

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Man kennt den Spruch: mit den heutigen Erfahrungen, würde ich einiges anders machen!
Dieser Spruch meint also Handlungen in der Vergangenheit. Nun hat man aber die Erfahrungen noch nicht gemacht, wie also, soll man vorausschauen können?

Ein unheimlich komplexes Gebilde von Zufällen, Zusammenhängen, Ereignissen im Lauf der Zeit. Voraussagungen werden wohl niemals seriös sein. Vielleicht hilft ja das "Wurmloch"

#12 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von OldMan 16.07.2020 10:38

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@Trapperleise, ich glaub', das Wurmloch / die Wurmlöcher verbinden bloß räumlich die Universums-Quadranten, nicht raum-zeitliche Abschnitte von Gegenwart mit Vergangenheit und Zukunft. Man müsste mal Capt. Jean-Luc Picard fragen, der ist doch gerade 80 (in seiner Inkarnation Sir Patrick Stewart) geworden, wimre. Schließlich hat der uns die BORG vom Halse gehalten (wobei: Ich hab' mir hin und wieder schon mal etwas geBORGt... ;-) :-) ))
Oder Herbert George Wells.

OldMan

#13 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von Trapperleise 16.07.2020 11:08

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Ja, @OldMan, das mit dem Wurmloch war auch eher rhetorisch gemeint. Dieser ganze SF Quark ist nicht meine Welt, begeistert mich nicht. Alles Spekulatius und Gespinnste übereifriger Phantasien Vielleicht bin ich inzwischen auch raus aus dem Alter, wobei, so richtig drin war ich da noch nie. Hoffentlich werde ich jetzt von der Fangemeinde nicht gelyncht

#14 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von ovmsteff 16.07.2020 11:48

Ich finde die netten Spinnereien und Gedankenspiele ganz unterhaltsam. Ok- ich würde mich ungern in meine Moleküle zerlegen lassen, womöglich fehlt dann beim zusammensetzen irgendeines und ich bin zwar in Nullkommanix durch den Raum gebeamt, aber danach nicht mehr ich selbst...

Es gibt doch andere Sachen, die sich die Spinner ausdachten und Macher in die Tat umsetzten. Telekommunikation, Computer, Laser, Atombomben und all das andere Spielzeug. Die Erde zu verlassen, den Mond zu betreten. Und es gibt Sachen, die undenkbar gewesen wären: Täglich 100 km zur Arbeit und zurück, oder mehr per Flugzeug und Bahn. Da wird noch manche Überraschung auf uns warten und auf die Nachfahren erst recht.

Den Beruf und Job mehrmals im Erwerbsleben zu wechseln und das Leben in Erwerbsleben und Ruhestand zu teilen. Oder Frauen als Chef und Männer mit Männern verheiratet.

#15 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von Trapperleise 16.07.2020 14:01

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Zitat von ovmsteff im Beitrag #14
Den Beruf und Job mehrmals im Erwerbsleben zu wechseln und das Leben in Erwerbsleben und Ruhestand zu teilen. Oder Frauen als Chef und Männer mit Männern verheiratet.

Das ist doch bereits Gegenwart, oder ist diese Einlassung nur ein Beispiel, des bereits Geschehenen?

#16 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von ovmsteff 16.07.2020 14:24

Genau- das war vor 40 Jahren noch undenkbar...und nie Gegenstand von damaligen Utopien.

#17 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von OldMan 17.07.2020 12:35

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Zitat von Trapperleise im Beitrag #13
Ja, @OldMan, das mit dem Wurmloch war auch eher rhetorisch gemeint. Dieser ganze SF Quark ist nicht meine Welt, begeistert mich nicht. Alles Spekulatius und Gespinnste übereifriger Phantasien Vielleicht bin ich inzwischen auch raus aus dem Alter, wobei, so richtig drin war ich da noch nie. Hoffentlich werde ich jetzt von der Fangemeinde nicht gelyncht


Ooooh, was muss ich da lesen?! (Grins-grins) Ich wittere Verrat an der Zukunft...
Seit frühester Jugend (2. Klasse) lese ich Jules Verne, Stanislaw Lem, die Brüder Strugatzki, Isaac Asimov, Däniken (letztere falls erreicbar gewesen) u.a. (auch ernsthafte Wissenschaftler)... Mich hat das echt fasziniert (auch, als Knabe, die DDR-Verfilmung von "Der Planet des Todes). Heute kann man sich manches von Capt. Kirks "Raumschiff Enterprise" nur noch unter cineastischen Gesichtspunkten ansehen, inhaltlich ist es zum Lachen, nagut. Ändert aber nichts daran, dass ich nach wie vor dafür ein Faible habe.
Ich erinnere mich daran, dass z.B. im Pionierpalast zu Dresden (damals noch "Walter Ulbricht" genannt) eine AG "Weltraumfahrt" (oder so ähnlich) existierte und da war auch eines Tages eine große Forumsveranstaltung mit allen damaligen Größen(!), die was dazu sagen konnten (Manfred v. Ardenne und andere, damals in Dresden bekannte Wissenschaftler und Journalisten). Das war stark besucht (ich war dabei und habe, damals 13/14, die Anwesenden mit Fragen bombardiert, wobei mich als ollem Radiobastler vor allem die endliche Lichtgeschwindigkeit und die damit begrenzte, also zeitlich verzögerte Funk-Kommunikation bewegte; dazu dann noch Relativitätstheorie-Probleme)!!
Da kam ja noch der Sputnik und alles das dazu...
Nee, "Faszinierend!" (wie Mr. Spock zu sagen pflegte).

OldMan

#18 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von Techniker 17.07.2020 14:51

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Möge die Macht mit dir sein, Oldman!

#19 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von Semantiker 17.07.2020 15:37

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War doch schön mit dem damaligen Wissen zu träumen.

Zitat von OldMan im Beitrag #17
[quote=Trapperleise|p12971]J

Ooooh, was muss ich da lesen?! (Grins-grins) Ich wittere Verrat an der Zukunft...
(auch, als Knabe, die DDR-Verfilmung von "Der Planet des Todes).

OldMan


Der DEFA-Film war "Der schweigende Stern" mit Ernst Thälmann in der Hauptrolle.
Ich habe mal mein SF-Literatur (noch vorhanden) kurz angesehen, Da gibt es K.-H. Tuschel, Alexander Kröger, Klaus Frühauf, Sergej Snegow, natürlich Jules Verne. Viel Bücher als Paperback sind beim Umzug zum Altpapier gewandert.
Mein Video- und DVD-Bestand hat auch so manche SF-Serie (Lucas-Filme) im Bestand.
Klar ist doch mit dem Alter hat man logischerweise eine andere Sicht zu der beschriebenen Zukunft oder auch zu der verfilmten, aber waren das unsere Altvordern nicht auch.
In dem von mir beschriebenen Buch wir u.a. der Wasserstoff als ein Triebmittel für Motoren dargestellt, Gezeitenwerke erzeugen Energie, die Sonnen wird zur Schmelze von Stahl genutzt. Der Verkehr wird unter die Straße gebracht in mehreren Etagen.

#20 RE: Wie werden wir in 100 Jahren leben von Bauleiter 17.07.2020 15:38

Ihr werdet da in Oldgermoney ganz anders leben, die Vorstellung, wie das sein wird, ist noch in Arbeit.
Daran sind jede Menge Menschen*Innen beteiligt, die aus Staats-Säckeln ein wenig von dem Geld abbekommen, was der dumme deutsche Steuerzahler gerne und in immer größerer Menge dem Souverän auf dessen Befehl übergibt.
......
Ich fand aktuell die folgende Bezeichnung eines "BERUFES" ???? , der anscheinend vom deutschen Staat und anderen Sponsoren bezahlt wird:

Zitat
Peggy Piesche, geboren und aufgewachsen in der DDR, ist eine Schwarze deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und transkulturelle Trainerin für Intersektionalität, Diversität-Inklusion, Rassismus- und Machtkritik sowie für kritische Weißseinsreflexion in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Verschränkungen von Diaspora und Translokalität, Performativität von Erinnerungskulturen (Spatiality and Coloniality of Memories, Postkoloniales Erinnern) sowie Black Feminist Future Studies und Critical Race sowie Whiteness Studies.

Seit 1990 ist sie in der Schwarzen feministischen Bewegung in Deutschland und international aktiv. Sie ist Mitfrau* bei Generation ADEFRA e.V. (Schwarze Frauen* in Deutschland) und engagiert sich dort in der wissenschaftlichen Fachgruppe DiversifyingMatters. Seit 2016 ist sie zudem Executive Board Member von ASWAD (Association for the Study of the Worldwide African Diaspora). 2018 führte sie mit der wissenschaftlichen Fachgruppe DiversifyingMatters einen konsultativen Prozess zur Umsetzung der UN Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft (2015 – 2024) im Auftrag des Berliner Senats durch.


Von hier: https://www.gwi-boell.de/de/person/peggy-piesche

Noch ganz nebenbei: Wem eventuell auffällt das im Text "Schwarz" immer groß geschrieben wird:
Das muß ab jetzt so sein, damit anders pigmentierte Mensch*Innen nicht unnötig diskriminiert werden ....
Da wird Einem schon schon schlecht, wenn man an die nächsten 10-20 Jahre denkt ..... und solche Typen was zu sagen haben ......

Außerdem: "kritische Weißseinsreflexion " ist für mich momentan der absolute Hit in der Schaffung neuer Begriffe in der DEUTSCHEN Sprache...

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