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#41 RE: Disco-Hits anno dunnemals von Bauleiter 21.03.2020 15:29

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Zitat
=OldMan|p10304Vielleicht kann ja jemand von der Stasi was dazu schreiben: Gab es speziell ausgebildete Musikalien-Überwacher? Ich glaube es nicht.


Ich bin zwar nicht von der Stasi, sondern war auch mal Auswerter beim MfS .....
Neee, gab es nicht. Es gab die Hauptabteilung XX mit ihren Abteilungen in den Bezirken und den Referaten in den Kreisen. Die waren (auch) dafür zuständig.
Lokal war es eher der Rat des Kreises, Abteilung Kultur.

Zitat
=OldMan|p10304
Übrigens, mir ist noch, weil ich auf meiner Larmoyanz-Route laufe, eingefallen: Hieß der (von Manfrad Krug) "Doch es bleibt uns die Hoffnung"? Die Platte (#2) habe ich immer Sonntag vormittag, wenn ich in der Regimentsbibliothek Dienst in der Ausleihe (ehrenamtlich natürlich) hatte, genuddelt...


"Dieser Abend war wunderbar" hieß der Titel, und der hatte im Text die ganz wichtige Stelle:
"Doch es bleibt uns die Hoffnung,
die Zeit wird einmal zu Ende sein,
dann werd`ich auf dem Bahnsteig steh`n,
und der lang ersehnte Zug läuft ein."

#42 RE: Disco-Hits anno dunnemals von R1125F 21.03.2020 17:47

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Als ich in meiner POS und im Pionierhaus meiner Stadt Disco gemacht hab, gab es für uns auch in der Praxis keine 60:40 Regel. Das wäre in Ludwigslust in unmittelbarer Nähe zur Grenze und dem NDR gar nicht möglich gewesen. Es gab lediglich partiell DDR Titel, die gut liefen, wie z.B. "No Bomb" von Berluc oder "das Buch" von den Puhdys.

Problematisch waren jedoch die Einstufung als Diskotheker oder die "richtig öffentlichen" Diskotheken, die dann tatsächlich auch ab und zu kontrolliert wurden. In der Schule und im Pionierhaus liefen wir "unter dem Radar". Ich war in der AG "junge Diskotheker" und hatte während der Zeit nie Probleme (außer einem Klassenlehrer der Parallelklasse, der mahnend den Zeigefinger bei "I was made for loving you" von Kiss hob und erklärte, dieses sei doch verboten).

#43 RE: Disco-Hits anno dunnemals von Nachschlüssel 21.03.2020 23:54

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Wenn wir von Musik und Dienstzeit reden, dann fällt mir immer ein Titel ein:
[URL]=https://www.youtube.com/watch?v=tkYkeeM8qIA]>>>https://www.youtube.com/watch?v=tkYkeeM8qIA<<<[/URL]
Nach langer Fahrt trafen wir am 23.04.1976 am späten Nachmittag in Mühlhausen ein.
Als etwa 60 "fabrikneue" Unteroffiziere durch das Tor einmarschierten, hingen die EK's gröhlend aus den Fenstern und es ertönte dieses Lied.
Auch wenn ich wegen der Aktivitäten der Königlich-Sächsischen Militaristen in Frankreich inzwischen hunderte Flaschen echten Champagne getrunken habe, wenn ich diesen Titel höre, habe ich sofort NVA-Geruch in der Nase.

Und dann gibt es noch den zweiten Titel mit ähnlicher Geschichte:

Die UaZ wurden im MSR-22 am 26.10.1978 um 14:00 Uhr von Hauptmann M., genannt Muchtar, zum Tor hinausgelassen.

Als wir auf dem Vorplatz des Bahnhofes von Mühlhausen ankamen. tönte von irgendwoher dieser Titel:

[URL]=https://www.youtube.com/watch?v=yQ4i3lQM5lg]>>>Plastic Bertrand - Ça plane pour moi<<<[/URL]

Für mich für immer das Gefühl von Freiheit, auch wenn es noch 11 Jahre dauerte, bis die tatsächlich eintrat, und noch 36 Jahre, bis ich Belgien schätzen lernte.

Nachschlüssel

#44 RE: Disco-Hits anno dunnemals von eljem 29.03.2020 00:02

[quote=R1125F|p10309]Als ich in meiner POS und im Pionierhaus meiner Stadt Disco gemacht hab, gab es für uns auch in der Praxis keine 60:40 Regel. Das wäre in Ludwigslust in unmittelbarer Nähe zur Grenze und dem NDR gar nicht möglich gewesen. Es gab lediglich partiell DDR Titel, die gut liefen, wie z.B. "No Bomb" von Berluc oder "das Buch" von den Puhdys.

Problematisch waren jedoch die Einstufung als Diskotheker oder die "richtig öffentlichen" Diskotheken, die dann tatsächlich auch ab und zu kontrolliert wurden. In der Schule und im Pionierhaus liefen wir "unter dem Radar". Ich war in der AG "junge Diskotheker" und hatte während der Zeit nie Probleme (außer einem Klassenlehrer der Parallelklasse, der mahnend den Zeigefinger bei "I was made for loving you" von Kiss hob und erklärte, dieses sei doch verboten). [/quote]


War doch nie verboten, oder doch? Ich habe das unfallfrei oft gespielt.

#45 RE: Disco-Hits anno dunnemals von (k)alter Krieger 29.03.2020 00:52

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[quote=eljem|p10589]Kiss[/quote]

Ja, das Doppel S von KISS hat man nicht gerne gesehen.
Und wie die aussahen und sich benahmen!

#46 RE: Disco-Hits anno dunnemals von R1125F 29.03.2020 09:30

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@eljem: Mit Deiner Aussage kommen wir meiner Meinung nach in fast "metaphysische" Bereiche, die zumindest fast das Thema dieses Threads sprengen.

Tatsache ist wohl, dass sicherlich niemand von uns Gene Simmons, Paul Stanley & Co auf DDR-Sendern und deren "typischen" Kanälen für den Bezug von neuer und vor allen Dingen "koscherer" Musik (für DJ's),wie z.B. "Duett" oder der "Podiumdiskothek" hören konnte.

Gleichzeitig gab es viel Mundpropaganda(zumindest in meinem Umfeld), da ist die Aussage von @ (k)alter Krieger völlig korrekt. Das Doppel "S" im Stil der Doppelrunen der schwarzgekleideten Herren ging gar nicht und so wurde hinter vorgehaltener Hand kolportiert, dass "Kiss" verboten sei.

Der Rest ist Geschichte. In einem System, wo jeder auf den anderen achtet, ist vielleicht die Selbstkontrolle so stark, dass man freiwillig die Grenzen nicht ausprobiert. So war ein offizielles Verbot eventuell gar nicht notwendig.

Du bist einfach zu dieser Zeit nicht kontrolliert worden...und mein ehemaliger Lehrer war IM, wie ich später erfuhr.

#47 RE: Disco-Hits anno dunnemals von OldMan 29.03.2020 11:32

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Wenn ich eine Party für die Klasse organisierte, musste selbst bei solchen "Klein-Veranstaltungen" eine Liste von Titeln an die AWA abgegeben werden. Und wimre musste ich die Veranstaltung auch noch polizeilich anmelden. Da war viel Bürokratie: Selbst bei "Jugendclubs"; jedenfalls bis so etwa 1965. Ich behalf mir immer, dass ich Plattenspieler mit DDR-Platten als Beschallung angab; in Wirklichkeit brachte aber ein Klassenkamerad sein Tonbandgerät mit und wir spielten dann, was wir gern wollten. Wie gesagt, Party im Klassenverband, also Kleinstveranstaltung, aber wenn man in einer Kneipe bei HO oder so einen Vereinsraum mietete, war eben AWA und VP Pflicht, die wollten das so. Und manche Kneipe machte ein Gewese um unsere harmlosen Parties, obwohl sie ja eigentlich ein Geschäft mit Bier und Abendbrot machen konnten. Manchmal glaubte ich: Die wollten das gar nicht, die wollten ihre Ruhe haben... Und dann spielte sich manchmal ein Kellner auf, wenn wir im Vereinsraum ein paar Tische beiseite stellten, um etwas tanzen zu können. Das war manchmal nervig. Zudem stand dann immer die Drohung im Raum, dass man sich wegen Nichtigkeiten bei der Oberschul-Leitung beschwerte (ich hatte den Fall nicht, aber eine Parallelklasse, die eine ähnliche Kleinparty organisiert hatte, der Organisator wurde vor den Direx zitiert...). Dabei konnte man braver kaum sein, selbst bei einer Faschingsveranstaltung...
Aber sonst passierte nichts, einen AWA-Kontrolleur habe ich nie bei uns gesehen.

OldMan

#48 RE: Disco-Hits anno dunnemals von R1125F 29.03.2020 13:46

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@OldMan

An Deiner Geschichte sieht man, wie sich die der Standpunkt der "Partei-und Staatsführung" von 1965 hin in die siebziger und achtziger Jahre änderte. Bei uns in der Schule hätte jeder Diskotheker sein können, der sich den entsprechenden Hut aufsetzte. Auf den Klassen-, Klassenstufen- und Schulfeten waren zwar jeweils zwei oder Lehrer anwesend, ohne jedoch (bis auf meine Geschichte mit Kiss) in die Musikwahl einzugreifen. Im Pionierhaus war lediglich die Teilnahme an der AG "Junge Diskotheker" Voraussetzung.

Vielleicht war man Mitte der Achtziger froh, die Jugend möglichst "kanalisiert" zu bespassen, wobei Kleinigkeiten wie die Musikauswahl nicht ins Gewicht fielen. Da hatte man in den sechziger Jahren noch ein ganz anderes Sendungsbewusstsein.

#49 RE: Disco-Hits anno dunnemals von Bauleiter 29.03.2020 14:45

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Zitat
=eljem|p10589]War doch nie verboten, oder doch? Ich habe das unfallfrei oft gespielt.

Es war nicht verboten, aber es gab in den frühen 80ern einen Vermerk, wenn jemand als Fan derer auffiel. Nicht mehr.

#50 RE: Disco-Hits anno dunnemals von R1125F 29.03.2020 15:42

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@ Bauleiter

Das mit Kiss ist eine verständliche Aussage. Aber gab es in der DDR direkt "verbotene" Musiktitel? Ute Freudenberg, Renft oder Biermann waren vor "meiner" Zeit und die hätte ich im NDR auch nicht hören können. Daher habe ich immer den Vergleich im Kopf, was hätte das Westradio gesendet, was in der DDR mehr als nur unerwünscht war.

#51 RE: Disco-Hits anno dunnemals von (k)alter Krieger 29.03.2020 16:11

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"Sonderzug nach Pankow" vom Nuschel-Udo.

#52 RE: Disco-Hits anno dunnemals von OldMan 29.03.2020 20:40

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1965 "Eve of Destruction"; den spielte man sogar in Westsendern erst nicht, erst recht nicht bei uns, obwohl ja DT64 oder "Musikalische Luftfracht" immer mal etwas gucken ließen. "Eve of Destruction" war eigentlich eine Art "Anti-Kriegs"-Hymne; warum das in der DDR (gegen Vietnam-Krieg usw.) nicht ging: Schulterzuck.

OldMan

Ich habe während des Studiums an der TU Dresden ehrenamtlich als Redakteur des "Uni-Funks" (sozusagen Betriebsfunk - gehörte zum "FDJ-Studentenclub) mitgemacht (1966 bis 1970) und war 1968/1969 gar "Chefredakteur". Die größten Schwierigkeiten hatten wir dabei, was Musik anbelangte, nicht mit den "staatlichen Organen" (da passierte wenig bis gar nichts, obwohl auch hier Programmlisten angefertigt und der AWA zugespielt werden mussten); nein, die eigentlichen ständig Stunkmachenden waren einzelne Genossen, die sich mit "Beschwerden" an Kreis- und sonstige Leitungen wandten: Die (z.B. zu Fastnachtsbeginn) lustigen Einblendungen in die Musik durch unsere Sprecher wurden oft als ideologisch unklar (milde ausgedrückt) klassifiziert und eines Tages stand auch direkt der zweite Sekretär in der Studiotür und wollte abbrechen (wegen eines Witzchens in einem langsamen Titel, ist mir heute noch geläufig: "Elefants babies walk", so unter dem Motto "Oh, Susi, zittern mir wieder die Beine (...beim Tanzen)!"): Sowas wollen unsere Studenten nicht. Dass das Programm von Studenten für Studenten gemacht wurde: Genossen Kühl...er geschenkt! Leider stand natürlich vor geballter Parteimacht die Club-Leitung nicht hinter uns und wir haben uns öffentlich für die "dummen Sprüche" entschuldigen müssen. "Der Unifunk ist ein Machtmittel der Arbeiterklasse!" so die Kreisleitung. Das hatte ich, damals gerade Kandidat, schnell begriffen: Spaß kam dabei nicht vor, jedenfalls damals (muss 1967/68 gewesen sein).
Solche Idioten gab es immer, auch den eifersüchtigen Techniker, der die Anlage wartete und der sich als "staatlicher Leiter" (der er nicht war) aufspielte... Mit dem Petzer gab es ständigen Kampf und man musste vorsichtig sein. Ich hatte es irgendwie von vornherein mit ihm verschissen, weil ich damals sehr offen diskutierte (was ich später so nicht mehr zelebrierte).
Der Witz war, dass er mir als Techniker nichts vormachen konnte; als langjähriger Elektronikbastler (und nun auch noch Studienrichtung) wusste ich bescheid, gerade wenn er Obstruktion betreiben wollte, indem er etwas "ausfallen" ließ. Naja. Lange her; der Mann lebt bestimmt schon im Petzer-Himmel...

OldMan

#53 RE: Disco-Hits anno dunnemals von ADK-125/3 29.03.2020 20:59

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Zitat
=R1125F|p10309]Als ich in meiner POS und im Pionierhaus meiner Stadt Disco gemacht hab, gab es für uns auch in der Praxis keine 60:40 Regel. Das wäre in Ludwigslust in unmittelbarer Nähe zur Grenze und dem NDR gar nicht möglich gewesen. Es gab lediglich partiell DDR Titel, die gut liefen, wie z.B. "No Bomb" von Berluc oder "das Buch" von den Puhdys.

Problematisch waren jedoch die Einstufung als Diskotheker oder die "richtig öffentlichen" Diskotheken, die dann tatsächlich auch ab und zu kontrolliert wurden. In der Schule und im Pionierhaus liefen wir "unter dem Radar". Ich war in der AG "junge Diskotheker" und hatte während der Zeit nie Probleme (außer einem Klassenlehrer der Parallelklasse, der mahnend den Zeigefinger bei "I was made for loving you" von Kiss hob und erklärte, dieses sei doch verboten).



so war es bei uns an der "Zonengrenze" auch, man hörte NDR2, auf der Disco wurde kaum DDR-Musik gespielt bis auf die 2-3 gängigen Dinger von Karat oder City, die Phydis waren verpönt und die hätten den DJ gelüncht, hätte er sich an die 60:40 Regel gehalten
mein Cousin in Wurzen hielt sich an 60;40

#54 RE: Disco-Hits anno dunnemals von ADK-125/3 29.03.2020 21:05

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Zitat
=(k)alter Krieger|p10590]
Zitat von eljem im Beitrag #44
Kiss


Ja, das Doppel S von KISS hat man nicht gerne gesehen.
Und wie die aussahen und sich benahmen!



ich hatte einen Aufkleber von Kiss (gabs damals im Duplo) in meiner Federtasche, wimre 6.Klasse, also 1982
mein Stabü-Lehrer ging ab wie eine V2, als er das Bildchen erspähte, faselte von SS und so
Mutter mußte beim Direx erscheinen, Aufkleber mußte weg, aber ab da war das Interesse für den Verein geweckt, dumm gelaufen

#55 RE: Disco-Hits anno dunnemals von Bauleiter 30.03.2020 16:44

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Zitat
=R1125F|p10613]@ Bauleiter

Das mit Kiss ist eine verständliche Aussage. Aber gab es in der DDR direkt "verbotene" Musiktitel? Ute Freudenberg, Renft oder Biermann waren vor "meiner" Zeit und die hätte ich im NDR auch nicht hören können. Daher habe ich immer den Vergleich im Kopf, was hätte das Westradio gesendet, was in der DDR mehr als nur unerwünscht war.


Also, aus meiner bescheidenen Sicht aus dem MfS im Maßstab eines Kreises:
Verbotslisten gab es nicht, wozu auch ........
Es gab mit den lizensierten Schallplattenunterhaltern regelmäßige Gesprächskreise und darin die Information, was nicht gewünscht ist.
Wer das nicht akzeptierte, musste mit Konsequenzen rechnen / damit leben oder nicht....

Ist übrigens heute auch nicht anders: "Feine Sahne Fischfilet" wird vom Bundespräsidenten präferiert, während z.B. Xavier Naidoo mal was Kritisches im Text verarbeitet und sofort gebannt wurde.
Da braucht es auch wie früher keine Liste, es reicht, wenn es einen politischen Konsens dazu gibt, was nicht geht oder nicht gewünscht wird.

#56 RE: Disco-Hits anno dunnemals von zaungast 30.03.2020 17:03

Ein Titel der in den DDR-Radiosendungen nie gespielt wurde war "Moscow" von Wonderland. Total unpolitischer Text, lief aber nicht im DDR-Radio. Auf Diskotheken wurde der Song aber durchaus gespielt.

#57 RE: Disco-Hits anno dunnemals von (k)alter Krieger 30.03.2020 17:26

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Zitat
=ADK-125/3|p10621]die Phydis



totlach.gif - Bild entfernt (keine Rechte)

#58 RE: Disco-Hits anno dunnemals von Ebro 30.03.2020 19:33

@ADK, lebt dein Cousin aus Wurzen eigentlich, oder wurde er gelyncht???

#59 RE: Disco-Hits anno dunnemals von hadischa 30.03.2020 20:10

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Zitat
ich hatte einen Aufkleber von Kiss (gabs damals im Duplo) in meiner Federtasche, wimre 6.Klasse, also 1982
mein Stabü-Lehrer ging ab wie eine V2, als er das Bildchen erspähte



Das Fach Staatsbürgerkunde wurde ab der 7. Klasse unterrichtet. Es sollte den Schülern ein festes Klassenbewußtsein (Bekenntnis zum Arbeiter-und-Bauernstaat) vermitteln und sie zu staats- bzw. parteitreuen Bürgern formen. Den Jugendlichen wurden der Staatsaufbau, die Ideologie des Marxismus-Leninismus sowie Rechte und Pflichten des DDR-Bürgers vermittelt. Dabei war es von großer Bedeutung, daß das kommunistische System dem kapitalistischen System als überlegen gegenübergestellt wurde. Der “Sieg” des Kommunismus über den Kapitalismus wurde dabei als ein den Menschen von Unterdrückung, Unrecht und Not befreiender, sich aus seiner Vollkommenheit zwangsläufig ergebender Entwicklungsschritt in der Evolution des Menschen dargestellt.

Irgendwas war.c024.gif - Bild entfernt (keine Rechte)

#60 RE: Disco-Hits anno dunnemals von hadischa 30.03.2020 20:51

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Beitrag Nr. #59 war nur nebenbei.
Zu meiner Zeit wurde der Tanzabend mit echten Kapellen gespielt. Da war was los, da kam mit Sicherheit dolle Stimmung auf.
Besonders wenn die Trompeter aufstanden, wusste jeder was kommt. "Wir wollen unsern alten Kaiser Wilhelm wiederhaben"
Da ging die Post ab in den Flämingdörfern zur Fastnacht.
Der alte Kaiser...

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